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800G und 1,6T im Rechenzentrum – Wie die Glasfaserverkabelung mit den Datenraten wächst

SNT Systems GmbH
2026-08-26 10:26:00 / LWL Technik / Kommentare 0

800G und 1,6T: Rechenzentren stehen vor einer neuen Generation

Die Anforderungen an moderne Rechenzentren steigen schneller als je zuvor. Cloud-Anwendungen, künstliche Intelligenz, Machine Learning, Big Data und leistungsfähige GPU-Cluster erzeugen enorme Datenmengen.

Während 10G und 40G lange Zeit typische Größenordnungen in der Netzwerktechnik waren, sind heute 100G, 400G und zunehmend 800G ein wichtiger Bestandteil moderner Rechenzentrumsarchitekturen.

Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf die nächste Generation: 1,6 Terabit pro Sekunde (1,6T).

Für Betreiber und Planer von Rechenzentren stellt sich deshalb eine wichtige Frage:

Wie muss eine Glasfaserverkabelung geplant werden, damit sie nicht bereits beim nächsten Upgrade zum Engpass wird?

Die Antwort liegt nicht ausschließlich in leistungsfähigeren Switches oder Transceivern. Auch die passive Infrastruktur muss entsprechend geplant werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Glasfaserkabel

  • LWL-Patchkabel

  • MPO- und MTP-Verkabelung

  • High-Density-Patchsysteme

  • Spleißboxen

  • LWL-Patchpanels

  • Adapter und Kupplungen

  • Kabelmanagement

  • strukturierte Verkabelung

Als Hersteller und Lieferant passiver Netzwerktechnik unterstützt SNT Systems GmbH Unternehmen und Planer bei der Umsetzung leistungsfähiger Glasfaserinfrastrukturen für Rechenzentren, Bürogebäude, Industrie und FTTx-Anwendungen.


Warum steigen die Datenraten im Rechenzentrum so stark?

Ein wesentlicher Treiber ist die zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz.

Moderne KI-Anwendungen benötigen große Mengen an Rechenleistung. Dafür werden zahlreiche GPUs und andere Beschleuniger zu leistungsfähigen Clustern verbunden.

Diese Systeme müssen untereinander enorme Datenmengen übertragen.

Dadurch wird das Netzwerk zu einem immer wichtigeren Bestandteil der gesamten IT-Infrastruktur.

Die Entwicklung lässt sich vereinfacht darstellen:

10G → 25G → 40G → 100G → 200G → 400G → 800G → 1,6T

Dabei bedeutet eine höhere Übertragungsrate nicht automatisch, dass lediglich ein anderes Kabel benötigt wird.

Die gesamte Verbindung muss betrachtet werden:

Switch → Transceiver → Patchkabel → Patchpanel → Trunkkabel → Patchpanel → Patchkabel → Transceiver

Jede Komponente kann Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Verbindung haben.


Was bedeutet 800G?

800G steht für eine Übertragungsrate von 800 Gigabit pro Sekunde.

Solche Geschwindigkeiten werden insbesondere für leistungsfähige Rechenzentren und KI-Infrastrukturen interessant.

Bei diesen Anwendungen spielt die optische Vernetzung eine zentrale Rolle.

Dabei kommen je nach Architektur unterschiedliche Glasfaserlösungen und Stecksysteme zum Einsatz.

Besonders wichtig sind:

  • Multimode-Glasfaser

  • Singlemode-Glasfaser

  • MPO

  • MTP

  • MPO-Trunkkabel

  • MPO-Breakout-Kabel

  • High-Density-Patchsysteme

Welche Variante eingesetzt wird, hängt unter anderem von Transceiver, Reichweite, Faserart, Datenrate und Netzwerkarchitektur ab.


Was bedeutet 1,6T?

1,6T entspricht 1.600 Gigabit pro Sekunde.

Damit verdoppelt sich die Datenrate gegenüber 800G.

1,6T ist aktuell vor allem ein Thema für die nächste Generation besonders leistungsfähiger Rechenzentren und KI-Infrastrukturen. Die Branche beschäftigt sich bereits intensiv mit entsprechenden Technologien und der dafür notwendigen Infrastruktur. citeturn0search2turn0search9

Für die Planung bedeutet das:

Eine heute installierte Verkabelung sollte möglichst nicht nur für die aktuelle Anwendung optimiert werden.

Vielmehr sollte bereits bei der Planung berücksichtigt werden, wie zukünftige Upgrades umgesetzt werden können.


Warum wird MPO-Verkabelung immer wichtiger?

Bei klassischen Duplex-Verbindungen werden häufig zwei Fasern benötigt: eine Faser für Senden und eine für Empfangen.

MPO-Steckverbinder bündeln dagegen mehrere Fasern in einem einzigen Steckverbinder.

Je nach Ausführung sind beispielsweise 8, 12, 16 oder 24 Fasern möglich.

Dadurch entsteht eine sehr hohe Anschlussdichte.

Das ist insbesondere in Rechenzentren interessant, in denen immer mehr Ports auf begrenztem Raum untergebracht werden müssen.

Vorteile von MPO:

  • hohe Packungsdichte

  • weniger einzelne Steckverbindungen

  • schnelle Installation

  • vorkonfektionierte Systeme

  • strukturierte Verkabelung

  • gute Skalierbarkeit

  • geeignet für moderne High-Speed-Anwendungen

MPO-Systeme spielen deshalb insbesondere bei High-Density-Verkabelungen eine wichtige Rolle.


MPO oder MTP – wo liegt der Unterschied?

MPO ist die allgemeine Bezeichnung für einen Mehrfaser-Steckverbinder.

MTP® ist dagegen eine eingetragene Marke von US Conec und bezeichnet eine bestimmte, optimierte Ausführung eines MPO-kompatiblen Steckverbinders.

MTP-Steckverbinder wurden unter anderem hinsichtlich mechanischer und optischer Eigenschaften weiterentwickelt.

Wichtig für die Planung:

MTP ist MPO-kompatibel, aber nicht jeder MPO-Steckverbinder ist ein MTP-Steckverbinder.

Bei einer professionellen Rechenzentrumsverkabelung sollte daher nicht nur auf die Bezeichnung MPO oder MTP geachtet werden.

Auch folgende Eigenschaften müssen berücksichtigt werden:

  • Faseranzahl

  • Polarität

  • Schlüsselrichtung

  • Pin-Konfiguration

  • Steckertyp

  • Faserart

  • Einfügedämpfung

  • Rückflussdämpfung

  • Transceiver-Kompatibilität


High-Density-Verkabelung: Mehr Ports auf weniger Platz

Mit steigenden Datenraten steigt auch die Anzahl der benötigten Verbindungen.

Ein klassisches Patchfeld kann schnell an seine räumlichen Grenzen kommen.

Deshalb werden in modernen Rechenzentren zunehmend High-Density-Patchsysteme eingesetzt.

Dabei können beispielsweise MPO-Adapterplatten oder modulare LWL-Patchsysteme verwendet werden.

Der Vorteil:

Mehr Glasfaserverbindungen können auf derselben Höheneinheit untergebracht werden.

Das spart Platz im Netzwerkschrank und erleichtert die strukturierte Verkabelung.


Warum ist das Kabelmanagement so wichtig?

Je höher die Portdichte, desto wichtiger wird ein professionelles Kabelmanagement.

Ein Rechenzentrum mit hunderten oder tausenden Glasfaserverbindungen kann schnell unübersichtlich werden.

Eine unsaubere Verkabelung kann außerdem Wartungsarbeiten erschweren.

Deshalb sollten bereits bei der Planung folgende Punkte berücksichtigt werden:

1. Definierte Kabelwege

Kabel sollten möglichst klar strukturiert und nachvollziehbar geführt werden.

2. Ausreichender Biegeradius

Glasfaserkabel dürfen nicht beliebig stark gebogen werden.

Der vom jeweiligen Kabelhersteller angegebene minimale Biegeradius muss eingehalten werden.

3. Beschriftung

Jede Verbindung sollte eindeutig dokumentiert und beschriftet werden.

4. Reserven einplanen

Bei zukünftigen Erweiterungen müssen zusätzliche Kabel und Ports berücksichtigt werden.

5. Zugänglichkeit

Patchfelder und Spleißboxen sollten auch nach der Installation gut erreichbar bleiben.


Welche Glasfaser wird für 800G eingesetzt?

Hier gibt es keine pauschale Antwort.

Die richtige Faser hängt von der verwendeten Übertragungstechnik und den eingesetzten Transceivern ab.

Grundsätzlich kommen sowohl Multimode-Fasern als auch Singlemode-Fasern zum Einsatz.

Bei Multimode-Systemen spielen insbesondere OM4 und teilweise OM5 eine wichtige Rolle.

Singlemode-Glasfaser, beispielsweise OS2, wird insbesondere bei größeren Reichweiten und entsprechenden optischen Übertragungssystemen eingesetzt.

Daher sollte die Glasfaser niemals isoliert betrachtet werden.

Entscheidend ist die Kombination aus:

Transceiver + Faser + Steckverbinder + Strecke + Patchsystem


OM4 im modernen Rechenzentrum

OM4 ist eine weit verbreitete Multimode-Faser für leistungsfähige Rechenzentrumsanwendungen.

Sie bietet gegenüber älteren Multimode-Fasern höhere Übertragungsreserven und ist insbesondere bei kurzen und mittleren Distanzen interessant.

OM4 wird beispielsweise für:

  • Server-to-Switch-Verbindungen

  • Switch-to-Switch-Verbindungen

  • Storage-Netzwerke

  • Backbone-Verbindungen

  • High-Density-Verkabelungen

eingesetzt.

Bei modernen Projekten kann OM4 daher eine wirtschaftliche und leistungsfähige Lösung darstellen.


OM5 und die Zukunft der Multimode-Verkabelung

OM5 wurde unter anderem für Anwendungen mit mehreren Wellenlängen im Short-Wave-Bereich entwickelt.

Die sogenannte SWDM-Technologie kann mehrere Wellenlängen über eine Multimode-Faser nutzen.

Damit soll die Anzahl benötigter Fasern bei bestimmten Anwendungen reduziert werden.

OM5 kann deshalb insbesondere bei der Planung zukünftiger Hochgeschwindigkeitsnetzwerke interessant sein.

Allerdings sollte die Entscheidung für OM5 nicht ausschließlich aufgrund der höheren Bezeichnung getroffen werden.

Entscheidend ist immer die tatsächlich eingesetzte Übertragungstechnik.


Welche Rolle spielen LWL-Patchkabel?

Patchkabel sind ein häufig unterschätzter Bestandteil der Netzwerkverkabelung.

Sie verbinden beispielsweise:

  • Switch und Patchpanel

  • Patchpanel und Patchpanel

  • Server und Switch

  • Transceiver und Patchsystem

Bei hohen Datenraten müssen Patchkabel hinsichtlich ihrer optischen Eigenschaften zur restlichen Strecke passen.

Bei SNT Systems sind beispielsweise verschiedene LWL-Patchkabel und Duplex Jumper erhältlich.

Je nach Anwendung können unterschiedliche Kombinationen konfiguriert werden:

  • LC Duplex

  • LC Simplex

  • SC

  • MPO

  • MTP

  • OM3

  • OM4

  • OM5

  • OS2

  • unterschiedliche Kabellängen

  • unterschiedliche Mantelmaterialien


Spleißboxen im Rechenzentrum

Auch bei modernen High-Speed-Netzwerken bleiben Spleißboxen ein wichtiger Bestandteil der passiven Infrastruktur.

Eine LWL-Spleißbox ermöglicht die strukturierte Aufnahme und den Schutz von Glasfaserspleißungen.

Typische Bestandteile sind:

  • Spleißkassetten

  • Spleißhalter

  • Pigtails

  • Adapter

  • Spleißschutz

  • Zugentlastung

  • Kabelmanagement

Je nach Projekt können Spleißboxen individuell bestückt und konfiguriert werden.

Gerade bei individuellen Rechenzentrumsprojekten ist eine kundenspezifische Konfektionierung interessant.


Warum vorkonfektionierte LWL-Systeme interessant sind

Bei großen Rechenzentrumsprojekten spielt die Installationszeit eine wichtige Rolle.

Vorkonfektionierte LWL-Systeme können gegenüber einer vollständigen Konfektionierung vor Ort Vorteile bieten.

Dazu gehören beispielsweise:

  • schnellere Installation

  • reproduzierbare Qualität

  • weniger Montageaufwand

  • geringeres Fehlerrisiko

  • geprüfte Baugruppen

  • bessere Planbarkeit

SNT Systems bietet hierfür individuell konfektionierte LWL-Lösungen an.

Dabei können beispielsweise Kabellängen, Steckertypen, Faserarten und weitere Eigenschaften projektspezifisch abgestimmt werden.


Was sollte bei der Planung einer 800G-Verkabelung berücksichtigt werden?

Eine professionelle Planung sollte bereits vor der Bestellung der Komponenten beginnen.

Schritt 1: Aktuelle Datenrate bestimmen

Welche Geschwindigkeit wird heute benötigt?

10G, 25G, 100G, 400G oder 800G?

Schritt 2: Zukünftige Entwicklung berücksichtigen

Welche Datenrate könnte in drei, fünf oder mehr Jahren benötigt werden?

Schritt 3: Faser auswählen

OM4, OM5 oder OS2?

Schritt 4: Stecksystem festlegen

LC, MPO oder MTP?

Schritt 5: Polarität planen

Bei MPO/MTP-Systemen ist eine korrekte Polarität besonders wichtig.

Schritt 6: Patchsystem auswählen

Welche Patchpanels, Adapterplatten und Spleißboxen werden benötigt?

Schritt 7: Kabelwege planen

Wie werden die Glasfaserkabel durch den Serverschrank und zwischen den Racks geführt?

Schritt 8: Dokumentation erstellen

Jede Verbindung sollte eindeutig dokumentiert werden.


800G ist nicht nur eine Frage des Transceivers

Ein häufiger Fehler bei der Planung besteht darin, ausschließlich auf die aktiven Netzwerkkomponenten zu schauen.

Ein 800G-Transceiver allein macht noch keine 800G-Verbindung.

Die komplette physikalische Strecke muss entsprechend ausgelegt sein.

Dazu gehören:

Transceiver → Patchkabel → Adapter → Trunk → Adapter → Patchkabel → Transceiver

Jede zusätzliche Steckverbindung kann Einfluss auf das optische Budget haben.

Deshalb sind hochwertige Komponenten und eine saubere Planung besonders wichtig.


Einfügedämpfung und optisches Budget

Bei Glasfaserverbindungen spielt die Dämpfung eine zentrale Rolle.

Dabei entstehen Verluste beispielsweise durch:

  • Glasfaserkabel

  • Steckverbinder

  • Kupplungen

  • Spleißungen

  • Patchfelder

Je mehr Verbindungen vorhanden sind, desto wichtiger wird eine korrekte Berechnung des optischen Budgets.

Gerade bei hohen Datenraten sollten daher die technischen Daten der eingesetzten Transceiver und der passiven Komponenten miteinander abgestimmt werden.


Reinigung von Glasfaser-Steckverbindern

Je höher die Übertragungsrate, desto wichtiger wird eine saubere optische Verbindung.

Schon kleinste Verschmutzungen können die Übertragungsqualität beeinträchtigen.

Deshalb sollten Glasfaser-Steckverbinder vor der Verbindung entsprechend den Vorgaben des Herstellers gereinigt und kontrolliert werden.

Das gilt insbesondere für:

  • LC

  • SC

  • MPO

  • MTP

Nie davon ausgehen, dass ein neuer Steckverbinder automatisch sauber ist.

Eine konsequente Reinigungs- und Prüfstrategie gehört zu einer professionellen Glasfaserinstallation.


400G, 800G und 1,6T – wohin geht die Reise?

Die Entwicklung der Rechenzentren geht eindeutig in Richtung höherer Datenraten und höherer Portdichte.

Aktuelle Branchendiskussionen beschäftigen sich bereits intensiv mit 800G und 1,6T, insbesondere im Zusammenhang mit KI- und GPU-basierten Rechenzentren. citeturn0search2turn0search9

Damit verändert sich auch die Bedeutung der passiven Netzwerktechnik.

Die Verkabelung muss nicht nur funktionieren.

Sie muss:

  • skalierbar

  • übersichtlich

  • wartungsfreundlich

  • platzsparend

  • leistungsfähig

  • dokumentierbar

  • zukunftsorientiert

sein.


SNT Systems – Passive Netzwerktechnik für anspruchsvolle Projekte

SNT Systems GmbH ist Hersteller und Lieferant für passive Netzwerktechnik und unterstützt Kunden bei Projekten rund um Daten- und Telekommunikation.

Unser Sortiment umfasst unter anderem:

LWL-Technik

  • LWL-Konfektionen

  • LWL-Patchkabel

  • Duplex Jumper

  • MPO/MTP-Verkabelungen

  • LWL-Verlegekabel

  • Pigtails

  • Spleißschutz

  • Spleißboxen

  • Spleißverteiler

  • Patchfelder

Kupfertechnik

  • Patchkabel

  • Verlegekabel

  • Keystone-Module

  • Patchpanels

  • Anschlussmodule

Rechenzentrum

  • Netzwerkschränke

  • Serverschränke

  • High-Density-Patchlösungen

  • Kabelmanagement

  • individuelle Konfektionen

Dabei können Produkte und Konfektionen an die Anforderungen des jeweiligen Projektes angepasst werden.

Gerade bei Rechenzentren ist die Kombination verschiedener Komponenten entscheidend. Deshalb betrachten wir nicht nur ein einzelnes Produkt, sondern die gesamte passive Infrastruktur.


FAQ – Häufige Fragen zur 800G- und 1,6T-Verkabelung

Welche Glasfaser wird für 800G benötigt?

Das hängt von der verwendeten Übertragungstechnik und dem eingesetzten Transceiver ab. Je nach Anwendung kommen Multimode- oder Singlemode-Systeme zum Einsatz.

Ist MPO für 800G geeignet?

MPO-Stecksysteme können für verschiedene Hochgeschwindigkeitsanwendungen eingesetzt werden. Entscheidend sind unter anderem Faseranzahl, Transceiver, Polarität und die konkrete Übertragungstechnik.

Was ist besser – MPO oder MTP?

MPO ist die allgemeine Bezeichnung für einen Mehrfaser-Steckverbinder. MTP ist eine spezielle, von US Conec entwickelte MPO-kompatible Steckverbinderlösung.

Ist OM4 für moderne Rechenzentren geeignet?

OM4 ist eine etablierte Multimode-Faser und wird häufig in Rechenzentren für leistungsfähige Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt.

Wann sollte OS2 eingesetzt werden?

OS2 Singlemode wird insbesondere bei größeren Distanzen und entsprechenden Singlemode-Übertragungssystemen eingesetzt.

Wie wichtig ist das Kabelmanagement bei 800G?

Sehr wichtig. Mit zunehmender Portdichte werden strukturierte Kabelführung, Dokumentation, Zugänglichkeit und die Einhaltung der Biegeradien immer wichtiger.

Sind vorkonfektionierte LWL-Kabel sinnvoll?

Bei vielen Rechenzentrumsprojekten können vorkonfektionierte LWL-Systeme die Installation vereinfachen und den Montageaufwand reduzieren.


Fazit: Die passive Infrastruktur wird immer wichtiger

800G und zukünftig 1,6T verändern die Anforderungen an moderne Rechenzentren.

Dabei reicht es nicht aus, nur leistungsfähigere Switches und Transceiver einzusetzen.

Die komplette passive Infrastruktur muss berücksichtigt werden.

Glasfaserkabel, LWL-Patchkabel, MPO/MTP-Systeme, Patchfelder, Spleißboxen, Kabelmanagement und Netzwerkschränke bilden gemeinsam die physikalische Grundlage des Netzwerks.

Wer ein neues Rechenzentrum plant, sollte deshalb bereits heute auf eine strukturierte und skalierbare Glasfaserinfrastruktur setzen.

SNT Systems unterstützt bei der Auswahl und Konfiguration passiver Netzwerktechnik und bietet neben Standardprodukten auch individuelle LWL-Konfektionen und projektspezifische Lösungen.

Denn je schneller das Netzwerk wird, desto wichtiger wird die Qualität der Infrastruktur dahinter.


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